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Kirchengemeinde Niendorf/Ostsee |
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Wer den Niendorfer Friedhof, von der Hävener Allee kommend, betritt, ist durch seinen alten Baumbestand und die immergrünen Thuja- und Taxushecken beeindruckt. Rechter Hand stoßen wir sehr bald auf das älteste Grab aus dem Jahr 1914, das gleichzeitig den Beginn der Friedhofsanlage in der Trägerschaft der Ev.-luth. Kirchengemeinde Niendorf/Ostsee symbolisiert. Das ca. 1,5 ha große Friedhofsgelände umfasst 1.200 Grabstellen. Da gegenwärtig die frei werdenden Grabstellen die neu zu belegenden übersteigen, stehen Grabstätten zwischen dem Altbestand in ausreichendem Maße zur Verfügung. Von Beginn an ist es ein guter Brauch, die Gräber mit Lebensbaum- (Thuja) oder Eibenhecken (Taxus) einzufassen. Seit Alters her stehen diese Gewächse als Sinnbild für das Leben und die Ewigkeit und geben dem Friedhof durch alle Jahreszeiten hindurch seinen immergrünen Charakter.»
Im Jahr 1968 wurde auf dem Friedhofsgelände eine Friedhofskapelle errichtet. Zwei Ehrenmale erinnern an die Gefallenen der 2 Weltkriege; mit einem weiteren Ehrenmal wird der Toten der Cap Arcona-Katastrophe des Jahres 1945 gedacht. Durch sein besonderes Gepräge ist der Niendorfer Friedhof ein Ort der Ruhe und Besinnung und lädt zum Verweilen ein. |
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